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Urban Gardening im Januar

  • Geschrieben am
  • Durch Pavel Filimonov
  • Geposted in Januar, Planung
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Urban Gardening im Januar

Ideen, wie Du Dich schon im Januar auf die Gartensaison 2017 vorbereiten kannst!

Der Januar ist besonders für den städtischen Gärtner eine Zeit der Ruhe. Draußen ist es kalt, manchmal schneit es und nach dem Gewusel der Feiertage ist endlich Ruhe eingekehrt. Eine Zeit der Rückbesinnung auf den Alltag.

Es sei denn Du hast eine Growbox, da hast Du natürlich immer Sonne und immer Konjunktur!

Aber wenn Du keine hast und keine willst, habe ich hier ein paar Ideen wie Du die Ruhe des Januars nutzen kannst und Dich bereits jetzt auf die Gartensaison 2017 vorbereiten kannst.

Sich einen Überblick über die vorhandenen Materialien zu verschaffen kann Dir einen guten Eindruck darüber geben was noch benötigt wird und wie Du Dein Budget am besten aufteilst.

 

1. Saatgut:

Mache Dir Gedanken darüber welches Saatgut Du aus dem letzen Jahr mitnimmst. Schreibe auf welche Pflanzen Du dieses Jahr gern anbauen würdest. Falls du Ideen brauchst, dann schau in die Liste der Pflanzeneigenschaften und -bedürfnisse. Dort findest Du viele Pflanzen mit ihren grundsätzlichen Eigenschaften. Das hilft Dir einen Überblick zu bekommen welche Pflanzen gute Nachbarn sind, wann Du welche Samen anziehen wirst und wann mit der Ernte zu rechnen ist. Alle anderen Schritte ergeben sich mehr oder weniger aus Deiner Pflanzenwahl.

Der Sommerporree, auch Sommerlauch genannt, wird Beispielsweise bereits im Januar im Zimmergewächshaus ausgesät. Ende März werden die jungen Lauchpflanzen dann ins Freiland oder auf den Balkon/Terrasse umgesetzt.

Ende Januar kannst Du auch mit dem Vorziehen einiger Chilisorten beginnen.


2. Töpfe:

Schaue nach ob Du auch genug passende Töpfe und andere Behälter für die von Dir eingeplanten Pflanzen hast. Schreibe Dir auf wie viele Töpfe Du brauchst und wie groß diese sein sollten. Schätze ab wie viel Platz du zu Verfügung hast und überlege ob Du ihn nicht noch erweitern könntest. Mir hat eine Holzpalette, die ich kostenlos bekommen habe, geholfen mehr Platz auf meinem Balkon für meine Pflanzen zu schaffen.

Ich empfehle als Töpfe natürlich die hochmodernen Air-Pot Container aber auch ohne lässt es sich erfolgreich Gärtnern. Hauptsache Du hast genug von ihnen!


3. Substrat:

Mache Dir Gedanken über das gewünschte Substrat und die Anbaumethode. Willst Du klassisch in Erde anbauen? Welche soll es sein? Doch lieber Kokosfaser? Oder vielleicht probierst Du eine Hydrokultur?

Das sind alles Fragen die Du Dir stellen kannst. Falls Dir all diese Begriffe nichts sagen kannst Du im Artikel über die gängigen Anbaumethoden die Vor- und Nachteile anlesen.

 

4. Dünger:

Die Pflänzchen wollen natürlich auch gefüttert werden, weshalb Du mindestens ein gutes Düngemittel ins Budget einplanen solltest. Schließlich gehen auch den besten Erden irrgendwann die Nährstoffe aus. Da gibt es relativ viele Möglichkeiten. Lies Dich in verschiedene Produkte ein und entscheide welches für Dich das richtige ist.

Die Wahl des richtigen Düngers ergibt sich aus der Wahl Deiner Anbaumethode, Deinem Budget und Deinen Vorlieben.

 

5. Zusätze:

Nicht zu vergessen ist, dass neben den Grunddüngern die Pflänzchen auch viele unterschiedliche Mineralien und Spurenelemente benötigen. Ein Produkt wie das Mineral Magic von GHE (enthält über 70 Mineralien) liefert den Pflanzen was sie brauchen und macht sie noch reicher an gesunden Inhaltsstoffen und somit noch schmackhafter!

Auch die Mikrooganismen die die Pflanze umgeben haben eine starke Wirkung auf das Wachstum und Wohlbefinden der Pflanze. Sie helfen Nährstoffe verfügbarer zu machen, schützen die Pflanze vor Infektionen und gehen mit ihr in eine Beziehung ein von der beide profitieren.

 

Hier siehst Du den Vergleich zwischen einer Pflanze ohne und mit starkem Mikrobiom:

 

Im ersten Film sehen wir eine ungeschützte Pflanzenpore, im nächsten eine Pflanze mit symbiotischen Bakterien die diese Pore verschließen und vor unerwünschten Eindringlingen beschützen.

Davon profitiert übrigens nicht nur die Pflanze. Indem Du sie verspeißt gehen die auf der Pflanze lebenden Bakterien in eine symbiotische Beziehung mit Dir! Ein lebendiges Probiotikum sozusagen. =)
Wenn Du mehr zu Pflanzenmikrobiomen erfahren möchtest lies bitte meinen Artikel über Mikroorganismen.

Wenn Du eine einfache und gute Lösung suchst kann dir das organische Düngerset von Biotabs abhilfe bringen. Biotabs hat in diesem Set alles an Board was von der Pflanze gebraucht wird. Nahrung, Mineralien, Bakterien und Pilze. Organisch ist das ganze noch dazu und damit mein persönlicher Favorit, den ich dieses Season unbedingt auf den Prüfstand stellen werde! (Das Set reicht für ca. fünf stark zehrende Pflanzen)

 

Schlusswort:

Auch wenn im Januar die Pflanzsaison uns noch lange weg erscheint gibt es viel zu planen und neues zu lernen. Je früher Du Dir anfängst Gedanken zu machen, desto interessanter werden die Ideen sein, die Du am Ende umsetzt. Lass Dir Zeit, schreib Deine Ideen immer auf und mach Dir nach und nach einen festen Plan mit einem Kalender. Damit kannst Du Dich im Frühling und Sommer voll auf den Genuss des Gärtnerns konzentrieren und hast keinen unnötigen Stress!

Ich hoffe meine Gedanken zum Januar konnten Dich etwas inspirieren und einen Überblick verschaffen.

Wie immer wünsche ich Dir...

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