Tipps zum Gärtnern mit Pflanzgefäßen

Das Gärtnern mit Pflanzgefäßen bietet Dir viele Vorteile. Allerdings solltest Du, wenn Dir nur wenig Platz zur Verfügung steht, vorab ein paar Überlegungen anstellen. Bei geringer Bodenfläche kannst Du die Vertikale nutzen, z.B. Gefäße übereinander anordnen. Du kannst auch Hängekörbe, Simse, Paletten und Fensterbänke nutzen. Falls Du keinen Balkon hast solltest du überlegen, welche Möglichkeiten sich innerhalb der Wohnung anbieten.

Pflanzgefäße sind praktisch, da sie leicht zugänglich und transportabel sind. Du kannst sie nach Bedarf in die Sonne, in den Schatten oder an eine geschützte Stelle stellen. Wenn Deine Pflanzen ausgewachsen sind und gedeihen, benötigen sie meist nur noch Routinemaßnahmen als Pflege.

Bevor Du Dich nun an das Einkaufen der Pflanzgefäße machst, überlege gründlich, wie viel Platz Du hast und was Du anbauen möchtest. Die meisten Pflanzen brauchen Sonne, aber nicht alle vertragen direkte Sonneneinstrahlung. Und manche benötigen wiederum Schutz gegen starke Hitze, Wind und Fröste. Wasser ist für Pflanzen lebensnotwendig, denke also über die Modalitäten nach; manche brauchen viel, andere weniger Wasser. Messe aus über wie viel Platz Du verfügst, und berechne in etwa, wie viele Pflanzgefäße Du aufstellst. Es gibt Gefäße in allen Formen und Größen, sodass Du für jede Stelle etwas passendes finden wirst. Eine wirklich preiswerte und praktische Lösung sind Pflanztaschen. Und wenn Dir viel daran liegt, erfolgreich zu improvisieren und zu recyceln, bringe Löcher für die Dränage an und verwende auch gebrauchte Töpfe und Pflanzgefäße wieder. Wenn du nach dem besten Hightechtopf suchst solltest du zu Air-Pots greifen.

Hier sind einige Punkte aufgelistet, die Du außer dem Preis beim Kauf der Pflanzgefäße bedenken solltest:

 

Größe & Platz: Wähle stets das größte Gefäß, das Du für dein Geld und den verfügbaren Platz bekommen kannst. Für manche Pflanzen sind Tiefe und Weite des Gefäßes besonders wichtig. Doch allgemein gilt: je größer, desto besser.

Dränage: Vergewissere Dich, dass sich Abflußlöcher am Gefäßboden befinden oder nachträglich leicht gebohrt werden können.

Porosität: Poröser als Kunststoff oder glasierter Ton sind Terrakotta und Holz. Da die Erde darin schneller austrocknet, sind sie weniger geeignet, falls Du nicht regelmäßig gießen kannst. Abhilfe ist möglich, indem Du die Töpfe mit Plastikfolie auslegst; Holz mit einem Lack versiegelst.

Bewässerungssysteme: Falls Du nicht regelmäßig gießen kannst, lohnt sich die Ausgabe für automatisch bewässerte Gefäße. Sie bestehen aus Kunststoff, sind etwas teuerer und nicht unbedingt attraktiv, aber sie sind eine praktische Lösung.

Wärme-/Kälteleitung: Manche Materialien, wie z.B. Metall, leiten extreme Hitze oder Kälte an die Wurzeln der Pflanzen weiter.

Haltbarkeit: Die Lebensdauer billiger Produkte ist meist gering. Für kurzlebige Pflanzen ist das in Ordnung, doch ausdauernde Bäume und Sträucher sollten in stabile und frostsichere Behälter gepflanzt werden, die der Lebensdauer der Pflanzen entsprechen. Und noch ein Punkt: Bevor Du ein teures Pflanzgefäß kaufst, weil es schick ist, überlege, ob es sich für Deine Zwecke eignet und ob es Dir auch nach ein paar Monaten noch gefallen wird.

 

Zugabe:

Überlege, welche Pflanzen sich gut kombinieren lassen: zum Beispiel mehrere, die einander sinnvoll ergänzen. Ein kleiner, aber sonniger Standort könnte einen guten Platz abgeben für Knoblauch, Koriander, Frühlingszwiebeln, Chilischoten und Pak Choi, den Zutaten für ein leckeres Gericht. Falls Du Liebhaber der italienischen Küche bist, kombiniere Paprika und Tomaten mit Basilikum und Rucola. Oder säe die Samen verschiedener Blattsalate, essbarer Blumen und zarter Kräuter in eine große Schale, damit Du immer wieder eine nachwachsende Vielfalt von Köstlichkeiten ernten kannst. Ausgewachsene Bäumchen und Sträucher mit kräftigen Stämmen eignen sich auch als natürliche Stütze für Kletterpflanzen wie Stangen-Bohnen. Hochwüchsige Maissorten können als Rankhilfen für Erbsen, Dicke Bohnen und Gartenbohnen dienen, deren flache Wurzeln das Wachstum der Maispflanzen nicht hemmen. Für Obstliebhaber sind Hängekörbe mit Erdbeeren oder ein Kasten auf dem Fensterbrett mit Monatserdbeeren eine gute Wahl.

 

Keep growing!

von Sascha Huber

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