Kartoffel

Kartoffeln lassen sich, anders als gedacht, problemlos in Pflanzgefäßen ziehen. Achte darauf gesunde Saatkartoffeln aus dem Handel zu verwenden. Abhängig davon wann sie gepflanzt und geerntet werden, spricht man von Frühkartoffeln oder späten Sorten. Bei den Frühkartoffeln unterscheidet man sehr frühe und die Haupternte. Die verschiedenen Sorten unterscheiden sich nach ihren Kocheigenschaften. Mache Dich schlau, welche Sorten Dir am ehesten zusagen. Du kannst alle Behältnisse verwenden, sofern sie nur tief genug und lichtundurchlässig sind.

Standort und Pflanzung:

  • Die Saatkartoffeln müssen vorkeimen. Die Seite mit den meisten Augen nach oben im Erd-Sand-Gemisch oder Blumenerde gefüllte Aussaatkästchen legen, damit die Keime emporwachsen. An einem kühlen, frostfreien und hellen, aber nicht sonnigen Standort treiben die Kartoffeln in wenigen Wochen Keime. Sobald diese 2,5 bis 5 cm lang sind, können die Knollen gepflanzt werden. Die ersten Frühkartoffeln können im zeitigen Frühjahr pflanzen. Wähle dafür einen geschützten Platz an der Sonne. Für die Haupternte der frühen Knollen wird zwei Wochen später gepflanzt, für die Haupternte im Herbst noch später.

  • Auf eine ca. 18 cm hohe Substratschicht in Deinem Pflanzgefäß legst Du in 12 cm Abstand 2 oder 3 Knollen mit den Keimen nach oben. In einem kleineren Topf kannst Du eine einzige Kartoffel anbauen und nur einmal Ernte halten.

  • Bedecke alles mit einer ca. 12 cm dicken Erdschicht.

  • Sobald die Triebe herauswachsen, musst du sie anhäufeln, bis das Substrat das Pflanzgefäß ausfüllt.

  • Wenn die Triebe ca. 15 cm Höhe erreicht haben, häufelst Du weiter an: Substrat um die Triebe etwa 10 cm anhäufeln, damit sich mehr Knollen bilden und diese nicht dem Licht ausgesetzt werden, sie würden dann grün und giftig werden. Vernichte die grün gewordenen Knollen.

Pflege:

  • Weiter anhäufeln, bis das Kartoffelkraut ausgewachsen ist.

  • Bei trockenem Wetter gießen, besonders die Frühkartoffeln. Sehr wichtig, während sich die Knollen bilden.

Mögliche Probleme:

Größtes Problem ist die Kartoffelfäule. Auch Nacktschnecken können zur Plage werden.

 

Ernten, aufbewahren, einfrieren

Kartoffeln vertragen keinen Frost und sollten deshalb rechtzeitig geerntet werden. Frühkartoffeln sind etwa 12 Wochen nach dem Pflanzen erntereif. Am besten frisch verbrauchen, sie sind nicht lagerfähig. Im großen Pflanzgefäß mit der Grabegabel vorsichtig die Erde unter den Knollen lockern und sie gleichzeitig mit dem Kraut herausziehen. Bei kleinen Gefäßen lege ein Stück Plastikfolie unter, stoße den Topf mit der Seite auf und hebe die Pflanze heraus. So bringst Du Deine Ernte ein und entsorgst die Reste mühelos mit der Folie.

Die Haupternte der späten Kartoffeln ist im Herbst. Zwei Wochen vorher solltest Du das Kartoffelkraut entfernen, damit die Schalen etwas fester werden. Ernte an einem trockenen und warmen Tag und lass die Kartoffeln ein paar Stunden an der frischen Luft liegen. Die Kartoffeln sollten trocken, kühl, frostsicher und dunkel aufbewahrt werden. Die Säcke sollten luftig und lichtundurchlässig sein. Knollen innerhalb von drei Monaten verbrauchen.

 

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